Danny: „Die Woche gehörte dem Alkohol“

Ich bin 1977 in Ostberlin geboren und in einer ganz normalen Familie behütet aufgewachsen. Ab meinem 14. Lebensjahr lehnte ich mich gegen meine Eltern auf, was damit endete, dass ich ein halbes Jahr auf der Straße lebte und mich danach in einem Heim wiederfand.

 

Ab 16 zog es mich zu den Neonazis. Dort fühlte ich mich wohl und bekam Anerkennung. Anfangs gehörte Alkohol zum Wochenende und dann gehörte „die Woche zum Alkohol“. Gewalt, Gericht und Polizei waren nicht zu vermeidende Begleiterscheinungen.

 

So lief es bis zu meiner 2. Ausbildung. In der Ausbildung kam ich mit Drogen in Berührung. Erst leichte Drogen, doch später harte Drogen wie Kokain, LSD, Crystal. Weiterhin habe ich stark getrunken. Es verging kein Tag ohne mindestens 1 ½ Liter Wodka. Im Jahr 2000 wies ich mich selbst in eine Entzugsklinik ein. Dort lernte ich meine heutige Frau, Mandy, kennen. Sie war dort in der Ausbildung zur Krankenschwester. Wir zogen zusammen und bekamen ein Kind. Jedoch hielt mich auch das nicht von Suff und Drogen ab. 5 Jahre später bekam Mandy dann unser 2. Kind. Zu diesem Zeitpunkt war der Tiefpunkt meines Lebens erreicht. Oft schlug ich Mandy und rastete vor den Kindern total aus.

 

Ich suchte Hilfe bei einem guten Freund, der Christ war. Er stellte einen Kontakt zu Olli und Jörg her. Ich haderte mit mir und Gott: „Gib mir ein Zeichen!“ Eines Nachts riss es mich mit 2 riesigen Händen aus dem Bett. Ich schwebte fast an der Decke meines Schlafzimmers und hörte die Stimme Gottes: „Siehst du wie stark ich bin? Vertraue mir!“ Am Abend des darauffolgenden Tages habe ich mich bei Zukunft für DICH e.V. bekehrt. Ich begann ein neues Leben in einer christlichen Lebensgemeinschaft in Zagelsdorf (BRB). Dort veränderte sich alles zum Positiven. Ich wurde völlig frei von Alkohol, Nikotin und Drogen, machte den Führerschein, ließ mich taufen und als Höhepunkt heiratete ich Mandy, die sich auch bekehrte und mir vergab.

 

Seit Mai 2009 lebe ich wieder in Berlin, mein 3. Sohn wurde geboren. Gott schenkte mir eine gute Arbeitsstelle als Haushandwerker. Wir als Familie sind Jesus so dankbar für alles, was ER getan hat, um die Familie wieder herzustellen.

DANKE JESUS!!!!