Keine Lust auf den frommen Kram!

Ich bin in einem gläubigen Elternhaus aufgewachsen, doch mit 16 J. hatte ich nicht mehr so richtig Lust auf den frommen Kram - es war mir einfach zu langweilig. Ich wollte Spaß und Action im Leben und deshalb habe ich angefangen, schwarz Auto zu fahren; später kamen dann schnelle Motorräder hinzu. Wenn ich jemanden auf dem Motorrad mitnahm, fuhr ich so schnell, dass derjenige Angst bekam und nie wieder mit mir fuhr - Bis ich eines Abends zusammen mit meinem Bruder, der mitgefahren war, einen schweren Unfall hatte. Ich kam mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik, mein Bruder mit dem Notarztwagen . Als ich am nächsten Morgen aufwachte, berichtete mir die Schwester, dass es mit meinem Bruder nicht gut aussehe, er auf der Intensivstation liege und sich während der Operation übergeben habe. In dieser Situation betete ich und versprach Gott, ganz für ihn zu leben, wenn mein Bruder und ich nur wieder ganz gesund würden. 

Doch nach kurzer Zeit hatte ich das Gebet schon vergessen und das, obwohl mein Bruder noch im Krankenhaus lag und Haut- und Knochentransplantationen bekam. Ich kaufte mir schon die nächste Maschine und fuhr extremer als vorher, überholte in Kurven, in denen ich nichts sah, illegale Rennen, 260/ 270 km/h waren an der Tagesordnung - oft auch auf dem Standstreifen. Sogar vor 300 km/h machte ich nicht Halt... Ständig auf der Suche nach einem größeren Kick im Geschwindigkeitsrausch. Viele hielten mich für verrückt und empfahlen mir einen Organspendeausweis, da ich ja sowieso nicht lange leben würde. Den besorgte ich mir und dazu auch gleich noch den Aufkleber „Organspende rettet Leben“, den ich auf mein Visier klebte. 4 Jahre lang ging mehr oder weniger alles gut, bis dann bei einem illegalen Rennen meinem Konkurrent in einer scharfen Rechtskurve die Maschine wegsprang, er im Straßengraben landete und dort zunächst regungslos liegen blieb. Ich war schockiert und in Sekundenbruchteilen lief wie in einem Film, mein Leben vor meinem inneren Auge ab. Mir schossen folgende Fragen durch den Kopf: Was ist wenn er nicht mehr lebt? Gibt es Himmel und Hölle? Wo komme ich hin, wenn ich mich in meinem Geschwindigkeitsrausch tot fahre? Sofort kam mir auch das Gebet von vor 4 Jahren in den Sinn, als ich mit meinem Bruder im Krankenhaus lag. Mir war plötzlich klar: Ich muss eine 100%ige Entscheidung für Jesus treffen, damit ich einmal die Ewigkeit im Himmel verbringe. GOTT SEI DANK war dem verunglückten Motorradfahrer nichts passiert.

Ich fuhr gleich nach Hause, ging alleine in mein Zimmer, dankte Gott, dass er mich so oft vor dem Tod bewahrt hatte, bat ihn um Vergebung für all das, was bisher schief gelaufen war und machte Jesus Christus zum Chef meines Lebens. Nach diesem einfachen Gebet spürte ich wie ein tiefer Friede mein Herz durchströmte. Und ich muss sagen: Seit ich 100% mit Jesus lebe und in seinem Auftrag unterwegs bin, ist mein Leben so aufregend wie noch nie - keine Spur von Langeweile. Er gab mir die absolute Traumfrau zur Ehefrau, ich durfte erleben wie Olli, ein Hooligan aus Berlin, umkehrte und durch Gottes Kraft frei von Drogen wurde und jetzt mein bester Freund ist (Bericht Olli) - wie viele Kranke durch Gebet geheilt wurden und Vieles mehr.

Heute, 6 Jahre nach dem ich Jesus Christus zum Chef meines Lebens gemacht habe, bin ich zusammen mit meiner Frau und Olli als Evangelist in Berlin tätig. Wir arbeiten besonders unter Drogenabhängigen, Punks, sozialschwachen Familien und Kindern. Auch hier erleben wir, wie Gott Menschen aus tiefster Finsternis rausreißt, sie sich für ein Leben mit Jesus Christus entscheiden, frei von jeglichen Drogen werden, übernatürliche Heilungen an Körper und Seele erleben und wieder Sinn und Hoffnung bekommen. Mehr dazu unter www.zukunft-fuer-dich.de! Wir haben einen großen Gott, für den es keine hoffnungslosen Fälle gibt und der jedem Menschen begegnen und ihm Sinn und Hoffnung geben möchte!!! Jesus liebt DICH und du bist wertvoll!